Interessengemeinschaft Bonito-IG 1958
                  Protokoll 05/2016



Berlin, den 30.08.2016


Anwesend waren:    Mattern Uwe              Schumann Günter      Schmidtke Peter
                    Schwarzbürger Gerhard     Vogt Jürgen

Die letzten Aktivitäten:

(Es gab Diskussionen darüber, ob der Text, der auch schon im Internet steht, hier nochmals veröffentlicht werden soll. Da das Protokoll per Mail verschickt wird und somit kein unnötiger Papierverbrauch anfällt, wurde beschlossen, den Text hier zu veröffentlichen. Wer nicht will muss ihn überlesen)

Grubensee - Sa 16.07.2016
Teilnehmer: Enter, Mattern 2, Vogt 2, Schmidtke, Feyerabend, Schumann, Kathrin mit Kindern
Heute stand wieder mal ein Tauchgang im Grubensee auf dem Plan. Der ist nicht so weit weg von Berlin und die Gegend dort ist auch sehr hübsch.
Da es bei warmem Wetter oft relativ voll ist mit Leuten, die dorthin zum Baden fahren, hatten wir beschlossen, auch schon um 10 Uhr dort zu sein. Das Wetter war sehr schön, sonnig und warm, aber trotzdem war alles leer. Vielleicht hatte das schlechte Wetter der letzten Tage die Leute von einem Ausflug abgehalten. Erst im Verlauf der nächsten zwei Stunden tauchten dann doch noch einige Besucher auf. Von uns waren Jürgen mit Annegret, Peter, Reini und Rita, Uwe und Ingrid, Günter sowie Kathrin mit Kindern angereist.
Wir zogen uns jedenfalls um und gingen runter zum Wasser. Vom Ufer aus sah es noch sehr klar aus, drinnen war es dann doch etwas grüner, aber die Sicht lag trotzdem noch bei 4 bis 5 m. Ich tauchte mit René nach rechts entlang unserer üblichen Strecke. es gab einen Haufen Kleinfisch zu sehen, aber leider keine Hechte. Die hatten sich an anderer Stelle versteckt. Nach einiger Zeit sahen wir aufgewirbeltes Sediment, das auf andere Taucher hindeutete. Peter, Jürgen und Reini mussten uns im tieferen Wasser überholt haben, denn wir trafen sie dann später noch. Wir drehten dann auch um und nach etwa 45 Minuten war der Tauchgang dann zu Ende.
Anschließend versuchte ich dann noch mit Clara zu tauchen, musste das aber nach einiger Zeit wegen ihrer Probleme mit dem Druckausgleich abbrechen. Da ich aber nun schon im Wasser war und auch Peter zu einem zweiten Tauchgang gestartet war, schwamm ich auch noch einmal los, um zu sehen, was er so treibt. Leider fand ich ihn nicht und so sah ich mir die Gegend unter Wasser noch etwas allein an. nach 20 Minuten war auch das dann vorbei (Tauchgang 2400). Peter hatte aber wenigstens noch Hechte gesehen.
Nach dem Umziehen fuhren einige gleich wieder los, während Peter, Jürgen, Annegret sowie ich mit Familie noch ein Picknick unten am See veranstalteten. Dann ging es auch für uns in Richtung Heimat.


Löbejün - 02. 08. bis 03.08.2016
Die Fahrt nach Löbejün war bereits seit längerer Zeit geplant und sollte zumindest 2 Tage dauern, weil die Anfahrt recht lang war und es drei Steinbruchseen zu betauchen gab.
Als der Termin dann feststand, besorgte Uwe in einem kleinen Hotel in Gröbzig die Übernachtungen und dann konnte es am Dienstag endlich losgehen. Personell sah es so aus, dass Peter, René, Jürgen, Detlef und Uwe an der Fahrt teilnahmen. Erst wollte Annegret Jürgen begleiten, aber als dann bekannt wurde, dass sie die einzige Frau und Nichttaucherin gewesen wäre, blieb sie doch lieber in Berlin. war sicher die richtige Entscheidung, denn auch das Wetter war reichlich durchwachsen.
Als wir in Löbejün angekommen waren, erledigten wir die Anmeldeformalitäten. Dabei konnten wir feststellen, dass der Umgangston dort wirklich hätte etwas freundlicher sein können. Ansonsten war aber alles in Ordnung.
Da die Sicht im Kessel 1 nicht besonders gut war, starteten wir mit Kessel 3, dem kleinsten der vorhandenen Seen. Wir fuhren also auf das Gelände rauf bis hinter zum letzten See. das Wetter hielt sich so einigermaßen, nur hin und wieder gab es etwas Regen. Das Umziehen war auch nicht so unangenehm, denn die Temperatur war ganz freundlich. Im Wasser war es dann sehr schön bei einer Sicht bis zu 12 m. Gleich beim Einstieg umkreiste uns ein Schwarm Rotfedern und wir sahen auch noch schöne Karpfen. Es gab galizische Sumpfkrebse, die sonst sehr selten sind. früher, also vor mindestens 10 Jahren, gab es die auch im Kessel 1. Eines Tages waren sie aber komplett verschwunden, nur ein paar tote Krebse lagen noch rum. Vermutlich war die Krebspest eingeschleppt worden und hatte das verursacht. Ansonsten gab es noch die üblichen Reste von der Bergbautätigkeit, also Loren , Schienen, sowie sonstigen Müll und das Pumpenhaus. Peter und Detlef wollten noch einen Wels gesehen haben, aber den haben wir nicht wiedergefunden.
Der zweite Tauchgang fand dann am Kessel 2 statt. Dazu setzten wir die Autos 200 m um, damit der Weg nicht so weit war. Der Abstieg zum Kessel zwei war deutlich schwieriger als zu Kessel 3, an dem es ausgebaute Stufen gab. Hie musste man über Steine klettern und es gab einen dicken Strick, den man als Hilfe zum Ab- und Aufstieg nutzen konnte. Dafür war dann die Sicht eigentlich noch besser als im Kessel 3 und wir sahen die Sterlets, für den dieser See bekannt ist. Die waren schon vor Jahren eingesetzt worden und hatten ganz schön an Größe zugelegt. Auffällig war auch, dass die Seen ziemlich mit Algen zugewachsen waren. Das gab es früher nicht und ich kenne die Dinger seit über 20 Jahren.
Nach dem schwierigen Aufstieg von Kessel 2 fuhren wir vor zur Anmeldung und gaben unsere Flaschen zum Füllen ab. Die konnten wir auch gleich für den nächsten Tag dort lassen. Dann ging es ab ins Hotel. Das war etwa 8 km von Löbejün entfernt und sah ganz nett aus. Die Zimmer waren nicht sehr groß, die Ausstattung war eher spartanisch, aber alles war sehr sauber und ordentlich. Dafür war die Speisekarte sehr gut, und nicht nur die, sondern auch das Essen. Es schmeckte hervorragend, die Portionen waren groß und preiswert. Das traf auch auf das Bier zu. Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort. Die Gegend dort machte insgesamt einen ziemlich verlassenen Eindruck, aber hier gab es eine hübsche kleine Siedlung mit Einfamilienhäusern. Zum Arbeiten müssen die Anwohner aber dann doch vermutlich Richtung Halle fahren.
Das Frühstück am nächsten Morgen war ebenfalls sehr gut, es schmeckte und es war reichlich von allem vorhanden. Dann ging es wieder zurück nach Löbejün, wo wir in den ersten Steinbruch einstiegen. Die Sicht war hier recht schlecht. das hatte ich schon viel besser gesehen. Es gab aber auch wieder einen Sterlet und ein paar kleinere Fische sowie den Bergbaumüll. Der See ist sehr interessant, aber nur, wenn man bessere Sicht hat.
Nach diesem Tauchgang verabschiedeten sich René und Jürgen und fuhren in Richtung Heimat, während Peter, Detlef und ich beschlossen, noch einmal im Kessel 3 nach dem Wels zu suchen. Dort fanden wir den natürlich nicht, aber dafür begrüßten uns gleich am Einstieg die Karpfen, was auch ein schöner Ersatz war.
Nach diesem Tauchgang fuhren dann auch Peter und Detlef wieder nach Berlin. ich hatte mir noch einen dritten Tauchtag vorgenommen und deshalb mit der Basis an der Förstergrube in Sandersdorf telefoniert, aber leider keinen Rückruf erhalten. Diesen See wollte ich mir schon immer mal ansehen. Also beschloss ich, zum Kulki zu fahren und ich hatte mir auch schon ein Hotelzimmer in Leipzig West gebaucht. Auf dem Weg dorthin kam dann doch noch der Anruf aus Sandersdorf, also ging es am nächsten morgen wieder zurück Richtung Wolfen anstatt zum Kulki.
Der See in Sandersdorf ist nicht sehr tief, aber dafür sehr gut bewachsen und es gab Hechte, Karpfen (leider in den Seerosen versteckt) und Süßwasserpolypen. Für einen Gruppenausflug ist es aber kein lohnendes Ziel, weil es die Tauchbasis eines Vereins ist, die in der Regel nur am Wochenende besetzt ist. dann ist da ein größeres Gedränge zu erwarten, was für das Tauchen eher nicht zuträglich ist. Trotzdem war es diesmal ein schöner Tauchgang, nachdem ich dann auch Richtung Heimat fuhr.


Helenesee - Sa 13.08.2016
Am heutigen Sonnabend waren wir bei den Fürstenwalder Tauchern zu Gast, um wieder mal im Helenensee tauchen zu gehen, ohne den Stress mit der Zufahrt zu haben. das Wetter war sehr schön, Sonne, ein paar Wolken und auch ein frischer Wind. Gut zum Surfen, aber dazu waren wir ja nicht hergekommen.

Die Beteiligung hatte wieder mal einen neuen Tiefpunkt erreicht, als Taucher waren lediglich René und Uwe vor Ort. Peter war kurzfristig erkrankt, was man als Entschuldigung durch aus gelten lassen kann. Aber ansonsten sah es ziemlich mau aus. Günter war natürlich auch da, auf ihn ist da ja Verlass, was wegen der Bilder wichtig ist. Manche bemängeln, dass das immer alles gleich aussieht, aber so ist es nun mal und andere machen da ja gar nichts. Ansonsten waren noch Ingrid und Kathrin mit den Kindern da.
Im Wasser war es dann recht schön, viele Pflanzen, Fischschwärme und auch noch zwei Schleie. Die von anderen Tauchern an den Tagen zuvor gesehenen Hechte und Karpfen waren anscheinend in anderen Teilen des Sees unterwegs. Die sich oben betrug 6 bis 8 m und so war der Tauchgang ein Vergnügen.

Danach saßen wir noch an dem Bungalow der Fürstenwalder zusammen, aßen und tranken und quatschten etwas. dann ging es wieder zurück in die Heimat.


Die nächsten Termine:

Krüseliner Mühle - 09. 09. bis 11.09.2016

Teilnehmen werden nach heutigem Stand 16 Erwachsene und 5 Kinder. Entsprechend der Personenzahl wurden die einzukaufenden mengen festgelegt und die Aufgaben verteilt.

Aufgaben:

Fleisch (20 Steaks, 20 Bratwürste), Brötchen Uwe
Salat, TomatenbutterIngrid

Kartoffelsalat, Servietten, BowlenspießeGünter

1 Kasten Bier, 2 Flaschen Kräuter, Peter
2 Fl. Apfelsaft a 1,5l, 4 Fl. Mineralwasser a 1,5l,
2 Fl. Cola (groß), Grill, Grillzange, Holzkohle, Anzünder

Senf, Gurken, Grillsauce, Bowlekessel, Kelle
2x Bowlenfrüchte, 4 Fl. BowlenweinJürgen

Bitte das Geld für die Übernachtung passend für Günter mitbringen. Die Belegungsliste mit den aktuellen Zimmerpreisen wird mitgeschickt.
Das Übernachtungsgeld kann gleich nach der Anreise bei Günter abgegeben werden, der dann mit Herrn Menzke abrechnen kann.

Krüseliner Mühle - 2017

Für das nächste Jahr haben wir uns auf folgenden Termin geeinigt:
08.09.- 10.09.2017
Vorgesehen sind die üblichen Unterkünfte wie in den Vorjahren (Detlef auch wieder im Haupthaus).
Folgende Einzelpersonen und Familien wurden bei der Planung bisher berücksichtigt:
Schmidtke, Feyerabend, Vogt, Puttkammer, Enter, Schumann, Mattern, Hampel.
Grundlage war die Liste für 2016. Wer darüber hinaus mitkommen will und eine Unterkunft benötigt, muss sich bis zum 08.08.16 bei Günter melden, damit er es noch in die Bestellung einarbeiten kann. Wer sich später entscheidet, muss sich selbst um die Buchung der Unterkunft kümmern.


Tauchen in Polen / Lagow (ca. 50 km hinter Frankfurt/Oder)

I(m RBB gab es in der Abendschau als Ausflugstipp einen Beitrag über das polnische Städtchen Lagow, etwa 50 km hinter Frankfurt/O gelegen. Der dortige See sah klar aus und es wurden auch Taucher gezeigt.
Da es schien, dass es ein lohnendes Ziel sei, haben René und ich unabhängig voneinander im Internet recherchiert. Es gibt eine Tauchbasis am See mitten im Ort, die Berichte waren aber mäßig überzeugend. Da ich Zeit hatte und auch das Wetter passte, habe ich einen Ausflug dorthin unternommen und bin auch tauchen gegangen.
Der Ort ist klein, aber recht hübsch, es gibt eine gute und preiswerte Gastronomie dort.
See ist mäßig interessant, viele Bäume im Wasser, aber nur wenige Pflanzen. Sicht war gut, Fische gab es nicht sehr viele, aber einen kleinen Wels auf einem Ast. Der Seeboden ziemlich schlammig. Die Bedingungen am Wochenende aber nur morgens gut, ansonsten zu aufgewühlt. Eventuell Tauchen am anderen Ende des Sees möglich (Nordende), aber nichtausprobiert. Tauchgebühr 20 Zloty, Autobahnmaut knapp 4 Zloty, man kann das aber umfahren, wenn man unbedingt möchte.
Bezahlung in Euro zwar möglich, aber nur Scheine, keine Münzen. Wechselgeld gibt es nur in Zloty. Das gilt auch für sonstige Einkäufe.
Hinsichtlich Tauchen wohl eher ein Ziel für individuelle Anreise mit wenigen Personen. Der Ort ist aber recht hübsch und ein Besuch bei schönem Wetter durchaus mal interessant.

Nächste Tauchziele:

Straussee Tauchbasis - Sa 17.09.2016
Wir treffen uns auf dem Parkplatz bei der Tauchbasis um 10 Uhr

Werbellinsee Dornbusch - Sa 29.10.2016
Wir treffen uns auf dem Parkplatz gegenüber der Einstiegsstelle um 10 Uhr



Nächste Versammlung
ist am Dienstag, dem 11.10.2016 um 18:30 Uhr im Vereinszimmer des Hotels Hildebrandt, Chemnitzer Str. 143, 12621 Berlin (Kaulsdorf Süd), direkt an der Bushaltestelle Gerdastr. (Bus 164 ab S-Bahnhof Kaulsdorf oder ab S-Bahnhof Köpenick).
Wie haben auch schon den nächsten und letzten Termin für dieses Jahr festgelegt:
06.12.2016, bitte schon vormerken.


U w e M a t t e r n
Vorsitzender
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