21.10.2017 - Grubensee

Heute war mal wieder der beliebte Grubensee Ziel des Tauchausfluges. Eigentlich hätte das alles schon früher stattfinden sollen, musste aber wegen Sturmschäden und sonstiger Verhinderungen verschoben werden.
Leider war auch diesmal die Beteiligung insgesamt nicht sehr hoch, es kamen nur Günter, Peter, René und Jürgen mit Annegret. Dafür waren aber 75% der Anwesenden, die Taucher sind, im Wasser.Die Sicht war sehr gut. Sie wurde auf maximal 8 m geschätzt. Es gab reichlich Kleinfisch zu sehen und zum Schluss tauchte auch noch ein großer Hecht auf. es war also insgesamt ein erfolgreicher Tauchgang.
Nach dem Tauchen ging es dann aber bald wieder los in Richtung Heimat, denn größere Bewirtungen, die ansonsten ein längeres Verweilen bewirkten, waren nicht vorbereitet worden.

Bilder von Günter stehen wie immer im Internet.

                 02.12.2017 - Kalksee

der kalksee in Rüdersdorf stand heute im Programm und außerdem wollte Rita eine Suppe mitbringen und Jutta hatte Schmalzstullen versprochen. Und so kamen dann doch wenigstens einige, nämlich Rita und reini, Jutta und Achim, Annegret und Jürgen, Ingrid und Uwe sowie René, Peter und Günter. An Tauchern sind in der kalten Jahreszeit leider nur Peter, Ren´ße und Uwe übriggebleiben. Im Sommer kommen dann zum Glück manchmal noch ein oder zwei dazu, aber insgesamt zeigt die Tendenz deutlich nach unten. Vielleicht treffen wir uns eines Tages nur noch zum Essen und Trinken am See.
Aber heute ginden die drei Harten ins Wasser. Uwe holte heute auch seinen Tauchgang 2500 nach, wobei da etwas geschummelt wurde, denn eigentlich war es schon Nr. 2501, denn der andere war schon als letzter Tauchgang auf Curacao dran. Aber so im Rahmen der gesamten Truppe sollte doch noch was nachgeholt werden.
Achim hatte dankenswerter Weise schon im Verlauf der Woche die Sicht an der Schleuse geprüft und seine Prognose traf auch ein, 3 bis 5 m Sicht hatten wir. Leider war an Fisch nichts zu sehen, ist halt die kalte Jahreszeit. Nur ein paar Krebse waren noch aktiv. Trotzdem war es ein schöner Tauchgang, auch weil das Wetter mit etwas Sonne noch halbwegs angenehm war.
Nach dem Tauchen begann dann der Ärger, denn Renés Autoschlüssel fiel aus. Mit der Notöffnung konnte zwar die Fahrertür geöffnet werden, aber dann war Schluss. Der rest der Türen blieb zu und auch das Staren war nicht möglich. Anscheinend war die Batterie in der Fernbedienung hin. Da bleib nur übrig, zur nächsten Werkstatt zu fahren, was er mit Peter erledigte.
Einige von uns starteten dann in Richtung Heimat, die anderen warteten auf Renés Rückkehr, denn sein Auto war offen und die Tauchsachen lagen noch draußen. Er kam dann auch und alles funktionierte zum Glück wieder.
Das war zwar alles ziemlicher Stress, aber es kam noch zu einem glücklichen Ende. Lediglich der Topf mit dem restlichen Essen war schon auf dem Heimweg.

Es sind auch schon Bilder von mir im Internet zu sehen, die von Günter kommen später, weil er erst einmal verreist ist.

                06.01.2018 - Werbellinsee

Am 6. Januar trafen sich René und Peter bei schönem Sonnenschein an der Tauchbasis auf dem Gelände der ehemaligen Pionierrepublik zum Neujahrstauchen, welches von Action-Sport organisiert wurde. Da wir rechtzeitig kamen, hatten wir keine Parkplatzprobleme, obwohl so einige Taucher angereist waren. Wir waren auch fast die ersten im Wasser, so dass wir die für unsere Breiten beeindruckende Sichtweite von ca. 15 m genießen konnten. Von einer Kiste auf der ersten Plattform konnte man sich einen Neujahrstrunk mitnehmen - wahlweise Kümmerling oder Fruchtsaft.
Von dort ging es weiter in einem Bogen um die Basis, wo man eine kleine Hütte besichtigen sowie unter einem aufgestellten Dach hindurchtauchen konnte. In einer Tiefe von 7 m fanden wir ein Wrack jüngeren Datums. Die Rücktour bescherte uns noch schöne Lichtspiele, als wir unter eine Plattform getaucht in's Freiwasser blickten. Mit 7 Grad Wassertemperatur war es den dwellers of the lake scheinbar noch zu frisch, denn wir konnten weder Fische noch Krebse entdecken.
Nach dem Auftauchen gab es eine leckere Suppe zur Stärkung, ebenso Glüh"wein" für kleine Taucher, also ohne Alkohol.
Da in Peters Flasche noch Restluft vorhanden war und das Wetter sich dafür anbot, fuhr er gleich anschließend im nunmehr wieder außen getrockneten Anzug zum Dornbusch, wo die Sicht mit ca. 8 m vergleichsweise nicht ganz so berauschend war. Auch an dieser Stelle gab es keinen Fisch, nur ein paar Taucher.
Alles in allem war es ein gelungener Tag. Schade jedoch, dass nur zwei Bonitos anwesend waren. Bilder gibt's diesmal auch keine, denn Günter war auch verhindert.

                 21.01.2018 - Straussee

Zwei Wochen nach dem Tauchauftakt am Werbellinsee war in Strausberg Grünkohlwandertauchen angesagt, wahlweise Wandern um den Straussee oder hinein in die eisigen Fluten. René und Peter - die angereisten Taucher - entschlossen sich zu letzterem und wurden dankenswerterweise tatkräftig von Jürgen unterstützt, der als Landcrew das Vorhaben der tauchenden Bonitos absicherte.
Das Wetter war zum Glück auch trocken und vereinzelt schaute sogar kurzzeitig die Sonne auf uns herab. Im vier Grad kalten Wasser - gefühlt trotz Trocki kälter - hatten wir eine Sicht um die vier Meter. Somit konnten wir nicht nur die üblichen Wracks und den Zivilisationsmüll finden, sondern entdeckten auch die jetzt links der Basis liegenden zwei MiG-Tanks, einmal auf 9 und einmal auf 6 Meter. Aber das Beste: wir hatten Hechtsuppe! 17 (in Worten 'siebzehn') Hechte waren zu sehen, wovon zwei jagend in einen großen Schwarm kleiner Barsche schossen. Hatten aber kein Glück, zumindest nicht die Hechte. Es gab nicht nur einen Barschschwarm, sondern mehrere über den ganzen Parcour verteilt. Also hatte das Tauchcenter gute Vorbereitungen getroffen. Nach einer guten halben Stunde beendeten wir den Tauchgang mit kalten Fingern und hofften auf den avisierten Grünkohl. Allerdings waren wir nicht nur die ersten im Wasser, sondern auch wieder auf der Basis. Unsere Flaschen konnten wir zwar schon mal füllen, was im Startpreis mit enthalten war, jedoch war das Essen noch nicht fertig und es wurde auf die Wanderer gewartet. Glücklicherweise gab es Glühwein, Schmalzstullen und Gurken, was die Wartezeit etwas angenehmer gestaltete. Leider sind Jürgen und René vor Eröffnung des Buffets abgereist, womit sie nicht mehr in den Genuss des Essens kamen.
Nebenbei bemerkt: die Basisleitung hat gewechselt, was aber keine Auswirkung auf unseren Tauchbetrieb hat.
Da auch diesmal unser rasender Reporter Günter verhindert war, sind nur einige Handyfotos gemacht worden, die zumindest ein paar Impressionen vom Land widerspiegeln.

                 03.03.2018 - Helenensee

Das Wetter in den letzten Tagen war ja heftig kalt und so hofften wir (oder wir fürchteten es), dass es ein Eistauchen werden würde. Ziel war der Helenensee. René hatte sich bei den Fürstenwalder Tauchern erkundigt, ob wir den Bungalow und die Einstiegsstelle nutzen könnten und er bekam eine positive Antwort. Hinmsichtlich der Eisdecke wurde uns eher freies Wasser versprochen. Trotzdem richteten wir uns auf Eistauchen ein und Jürgenar so nett, uns als Sicherheitsmann zu begleiten.
Bei der Anfahrt um den See konnten wir schon sehen, dass die hintere Bucht zwar zugefroren war, aber der eigentliucer See war eisfrei. Bei den Bungalows angekommen zogen wir uns in einem geheizten Raum um und obwohl das Thermometer da vielleicht +5° anzeigte, kam es uns sehr warm vor, denn draußen fegte wieder ein eisiger Wind, allerdings bei schönstem Sonnenschein.
Dann ging es ab ins Wasser, das leider aber recht trübe war. Es waren zwar bis zu 6 m Sicht, aber insgesamt alles sehr unschön. Fische gab es auch nicht und so waren wir nach 35 Minuten wieder draußen. Bei mir war wieder mal eine Bleitasche aus dem Jacket gerutscht, war wegen meiner Zusatzsicherung aber nicht verloren gegangen. Allerdings musste ich sie nun den ganzen Weg zurück tragen, was zu einer fast eingefrorenen Hand führte. Da muss ich mir wohl noch mal was einfallen lassen.
Das Ausziehen war dann unproblematisch, der Bungalow gab Windschutz und in der Sonne war es inzwischen recht angenehm. Dann wurden drinnen die mitgebrachten Bockwürste warmgemacht und mit unserem Fürstenwalder Betreuer geklönt. Ihm hatten wir als kleinen Ausgleich eine Flasche Kräuter mitgebracht.
Von Günter hatten wir nichts gehört und gesehen und da ich so etwas schon geahnt hatte, war auch mein Fotoapparat mit dabei, sodass Jürgen damit ein paar Fotos schießen konnte. Vielen Dank dafür.

Bilder stehen wie immer im Internet.